Tischler-News

Gut in Form 2019

Sie waren buchstäblich „gut in Form“ die Gesellenstücke der 20 jungen Tischlerinnen und Tischler aus der Winter- und Sommergesellenprüfung 2019.



Lossprechung 2019

Lossprechung im Berufskolleg Kleve - Tischler-Innung feiert 40 neue Gesellinnen und Gesellen



Broschüre Gesellenstücke 2019

Die Tischler-Innung des Kreises Kleve präsentierte auf der Lossprechung 2019 die dritte Ausgabe der Broschüre Tischler Gesellenstücke.




Ausbildung zum Tischler / Schreiner

Es empfiehlt sich, zunächst ein Praktikum in einer Werkstatt zu absolvieren. So stellt man schnell fest, ob Erwartungen und Realität übereinstimmen. Tischlerbetriebe bilden gerne aus, auch weil sie gute Fachkräfte immer brauchen. Wer geeignet ist und etwas lernen möchte, der schafft auch gut die dreijährige Berufsausbildung. Diese findet im dualen System statt - das heißt im Meisterbetrieb und in der Berufsschule.

Die praktische Ausbildung im Betrieb steht im Mittelpunkt. Sie wird ergänzt durch den Berufsschulunterricht. Im Unterricht lernt der Azubi die Materialien, Arbeitsverfahren, Technologien und handwerklichen Konstruktionen noch besser kennen. Hier wird auch das Lesen und Erstellen von Skizzen und Zeichnungen, sowie das notwendige mathematische Rüstzeug vermittelt.
In manchen Tischlerinnungen beginnt die Ausbildung mit einem Berufsgrundbildungsjahr an der Berufsschule. Das Jahr dient der theoretischen und praktischen Grundausbildung. Es wird in der Regel als 1. Lehrjahr angerechnet.

Ergänzt wird die betriebliche Ausbildung im Meisterbetrieb auch durch überbetriebliche Lehrgänge. Sie werden in speziellen Einrichtungen angeboten. Dabei vermitteln Ausbilder die notwendigen Grundlagenfertigkeiten ebenso wie den sicheren Umgang mit Maschinen und die Veredelung von Oberflächen.

Das Ausbildungsprofil

Das Ausbildungsprofil enthält die wesentlichen Strukturmerkmale der Ausbildung und beschreibt übersichtlich und in knappen Worten die unterschiedlichen Arbeitsgebiete, für die Tischler/innen bzw. Schreiner/innen, die sich aufgrund ihrer Ausbildung und ihrer beruflichen Fähigkeiten qualifiziert haben.

Das Ausbildungsprofil kann dem Gesellenbrief als Anlage beigefügt werden.

Werden anschließend später erworbene Weiterbildungszertifikate und Arbeitsnachweise hinzugefügt, so ergibt sich ein transparentes Bild über die wesentlichen Tätigkeits- und Aufgabenbereiche.

Offiziell lautet die Berufsbezeichnung "Tischler/Tischlerin", jedoch wird je nach Region oder Bundesland die Berufsbezeichnung "Schreiner/Schreinerin" verwendet. Eine klare räumliche Abgrenzung existiert nicht. Häufig erkennt man es schon an der Domain-Adresse der Internetseiten, ob in der Region die Bezeichnung Tischler oder Schreiner üblich ist.

Die folgenden Ausbildungsprofile wurden während der Neuordnung der Berufsausbildung im Tischlerhandwerk gemeinsam mit den Sachverständigen auf Bundesebene erarbeitet und zusammen mit der Ausbildungsverordnung veröffentlicht.

 

Weitere Informationen zur Ausbildung findest du unter